Im Keller
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„Was sagen Sie zu Jugoslawien? Furchtbar, nicht? So nah is das, und man kann nix machen. Naja, am ärmsten sind ja die Kinder. Wir haben da unlängst diskutiert in unserem Bekanntenkreis, da wollt ich Sie auch fragen: Wo fahren Sie lieber, Südautobahn oder Westautobahn? Also, ich fahr viel lieber Südautobahn, da sind viel mehr Kurven, das ist gleich ganz etwas Anderes… und die Landschaft ist auch schöner. Wissen Sie, ich tät gern am Land leben. Da fressen sie das Grammelschmalz hinein bis zum Gehirnschlag, und trotzdem sind sie irgendwie glücklicher wie wir. Das Beste gegen Depressionen ist übrigens tibetanischer Obertongesang. Wissen Sie, irgendwie ist alles so enttäuschend. Die Ehe, die Kinder, die Akropolis… das Leben verliert so dadurch, dass man es kennenlernt.“
Eine Aufzeichnung aus dem Orpheum/Graz
Fotos © Lukas Beck
Besetzung
Josef Hader
Stab
Buch: Josef Hader
Bühnenregie: Petra Dobetsberger
Bildregie: Claus Homschak
Bühnenbild: Wolfgang Fuchshofer
Lichtdesign: Stefan Schmidt
Kamera: Axel Puluj, Heribert Senegacnik, Franz Posch, Robert Seifried
Bildschnitt: Arnold Kohler
Bildtechnik: Gerhard Hüttl, Christian Kleinhappl
MAZ - Technik: Roland Vanzetta
MAZ - Schnitt: Herbert Roseneder, Alfred Penz
Lichtgestaltung: Eduard Scheibner, Franz Straub, Christoph Baloch, Oliver Kern
Ton: Heinz Elbert
Saalton: Michael Doubeck
Maske: Evelyne Russ
Produktionsleitung: Helmut Geßlbauer, Gernot Katzer
Produktion: Hannes Fellinger
Regieassistenz: Toni Kalbeck
Redaktion: Otmar Gräfinger
Eine Aufzeichnung aus dem Orpheum Graz, 1994

